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            <title>61. Landesmitgliederversammlung: Anträge</title>
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                <title>61. Landesmitgliederversammlung: Anträge</title>
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                        <title>A2: Längere Öffnungszeiten für Kioske: Für eine Spätikultur in Rheinland-Pfalz!</title>
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                        <author>privat</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Nach aktuellem Ladenöffnungszeitengesetz müssen Kioske in Rheinland-Pfalz genau wie Supermärkte stets um 22 Uhr schließen. Viele Kioske, die Menschen nach 22 Uhr noch ein Getränk oder Süßwaren mit auf den Weg verkaufen möchten, verstoßen so gegen das Ladenöffnungszeitengesetz. Für die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz gehören Spätis oder auch Nachtkioske jedoch zu einer urbanen Kultur dazu. Viele urbane Viertel werden durch Spätis kulturell mitgeprägt. Die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz registriert, dass viele Kioskbesitzer ihre Geschäfte gerne länger als 22 Uhr öffnen möchten. Sie stehen auch in direkter Konkurrenz zu Tankstellen und Trinkhallen, die laut dem Ladenöffnungszeitengesetz länger öffnen und auch Waren verkaufen dürfen. Wir möchten Kioskbetreibern, die nach aktueller Rechtslage um 22 Uhr schließen müssen, die Möglichkeit geben, ihre Kioske legal über 22 Uhr hinaus zu öffnen, und so in Rheinland-Pfalz eine Spätikultur ermöglichen und etablieren.<br>
Daher strebt die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz eine Novellierung des Ladenöffnungszeitgesetzes an. Wir möchten eine Rechtsform für sogenannte „Spätis“ schaffen, die von den Anforderungen her zwischen einem Kiosk und einer Trinkhalle liegt. Diese Spätis sollen deutlich länger als 22 Uhr geöffnet haben dürfen.<br>
Die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz lehnt aber eine grundlegende Liberalisierung des gesamten Ladenöffnungszeitengesetzes ab, da dies zu Lasten vieler Arbeitnehmer*innen von Supermärkten gehen würde.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Landesmitgliederversammlung beauftragt den Landesvorstand, mit den Grünen Rheinland-Pfalz einen gemeinsamen Beschluss für eine Spätikultur zu fassen und anschließend mit der grünen Landtagsfraktion ein genaueres Konzept zu erarbeiten.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 12 Apr 2018 22:21:32 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>L1: Lebe, wie du willst: Selbstbestimmt, gleichberechtigt und frei!</title>
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                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 12.04.2018)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grüne Jugend streitet für ein selbstbestimmtes Leben für alle!</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir setzen uns für echte Gleichberechtigung und das Recht auf individuelle Selbstbestimmung ein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir wollen, dass alle frei und selbstbestimmt darüber entscheiden können, wie sie sich kleiden, ob und mit wem sie Sex haben, welche Lebensentwürfe sie für sich wählen, ohne in Armut leben zu müssen und ohne Stigmatisierung ausgesetzt zu sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Körpernormen: Stop commenting my body!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Medien und Gesellschaft vermitteln häufig Körpernormen, die selten der Realität entsprechen, sondern die im Gegenteil sogar Gesundheitsgefahren darstellen können. Kindern und Jugendlichen wird schon früh von ihrem Umfeld vermittelt, welche Körper gesellschaftlich akzeptiert werden, und welche nicht. Darstellungen von (bild)bearbeiteten Models sind in der Werbung omnipräsent. Mit unnatürlich schlanken und unerreichbaren Proportionen wird ein ungesundes Bild als Norm vermittelt. Normale Körperproportionen werden als unakzeptabel dargestellt. Dies bleibt nicht ohne Folgen. Es führt dazu, dass vor allem junge Mädchen, aber auch immer öfter geschlechtsunabhängig, schon in der Unterstufe anfangen, Diäten zu machen, die insbesondere für Heranwachsende gefährlich sind. Magersucht und psychische Probleme sind ebenso Folgen dieser unrealistischen Körpernormen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Gesellschaft muss die freie Entfaltung ihre Persönlichkeit, Selbstvertrauen und Autonomie für alle Kinder und Jugendlichen zum Ziel haben. Diese werden durch die Symptome des Schlankheitswahns behindert. Es sollte daher Aufgabe von Politik und Gesellschaft sein, diese negativen Einflüsse zurückzudrängen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordert die GRÜNE JUGEND Rheinland-Pfalz ein ähnliches Modell wie in Frankreich, bei dem Werbung mit bildbearbeiteten Menschen als solche gekennzeichnet werden. Dies fördert die Transparenz inwieweit Körpernormen erreichbar oder überhaupt realistisch sind. Ebenfalls sollte eine frühe Aufklärung über ungesunde Körpernormen in allen Bereichen gefördert werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Vielfalt in die Schulen!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Schulen als Bildungseinrichtungen haben die Aufgabe, Kinder auf das spätere Leben vorzubereiten und ein möglichst großes Spektrum an Wissen und Kompetenzen zu vermitteln. Dazu gehört auch, dass Schüler*innen umfassend über vielfältige und bunte Lebensweisen aufgeklärt werden. Themen wie nicht Cis*Heterosexuelle Aufklärung sind leider trotzdem selten in Lehrplänen zu finden. Dies kann zu Unwissen und Voreingenommenheit in der Gesellschaft führen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Durch eine Verbesserung der Lehrpläne in den Bereichen Biologie (Sexualkunde) aber auch im Ethik- und Geschichtsunterricht können wir durch die Behandlung von Themen, wie sexuellen Identitäten, queeren Lebensweisen oder der Geschichte der queeren Bewegung Vorurteile überwinden und für mehr Akzeptanz in der Gesellschaft sorgen. Gerade das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 10.10.2017, das besagt, dass die aktuelle Regelung zur Geschlechtseintragung verfassungswidrig ist, unterstreicht nochmal eindeutig, dass unser Grundgesetz mehr als zwei Geschlechter kennt. Das Urteil darf aus der Sicht der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz jedoch nicht ausschließlich dazu dienen, die stattliche Erfassung des Personenstands zu verändern, sondern sollte ein gesamtgesellschaftliches Umdenken zu Folge haben. Deshalb müssen sexuelle Vielfalt und Identitäten sowie queere Lebensweisen auch umfasssend in den Lehrplänen von Rheinland-Pfalz berücksichtigt werden. Die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz fordert daher die Landesregierung, insbesondere das Familien- und das Bildungsministerium, auf, den Aktionsplan &quot;Rheinland-Pfalz unterm Regenbogen&quot; gemeinsam mit gesellschaftlichen Initiativen um ein Konzept zur Vielfaltspädagogik in Schulen zu erweitern. Dieses Konzept soll unter anderem Maßnahmen enthalten, wie sexuellen Identitäten und Vielfalt sowie queere Lebensweisen, die über das binäre Geschlechtssystem hinausgehen, interdisziplinär in den Schulunterricht integriert werden. Außerdem soll das Konzept regelmäßige Besuche und Workshops von queeren Initiativen in Schulen fördern und sicherstellen, dass Vertrauenslehrer*innen der Schulen kontinuierlich für die Themen sexuelle Vielfalt und queere Lebensweisen sensibilisiert und geschult werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Sexarbeit enttabuisieren!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das 2017 erlassene Prostituiertenschutzgesetz ist nicht Schutz, sondern Kontrolle und Überwachung. Ziel sei es, Zwangsprostitution zu verhindern. Wer aber zur Prostitution gezwungen wird kann auch zu einem 30 Minütigen Gespräch gezwungen werden. Mit der Wiederholungspflicht alle 2 Jahre entwickelt sich ein Spießrutenlauf, aber auf keinen Fall das nötige Vertrauen für eine tatsächliche Beratung.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Opfer von Menschenhandel sind tatsächlich häufig angemeldet. Dies erweckt den Anschein der Legalität, nicht aber den der Verfolgung der Straftat Menschenhandel. Was auf die Opfer nicht gerade so wirkt als ob ihnen geholfen wird, sondern eher, dass es rechtens ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Zwangsanmeldungen mit Ausweis erzeugen häufig Ängste vor einem Outing. Die Folge: illegales Arbeiten ohne Zugang zu Hilfsangeboten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch eine Körperliche Untersuchung ist Teil der Anmeldung. Die Menschen können sich also nicht nur nicht aussuchen bei welchem Arzt sie untersucht werden, sie können, ohne ihren Beruf aufzugeben, dem ganzen auch nicht wiedersprechen und sind so in dem Zwang einer körperlichen Untersuchung, was definitiv gegen die Selbstbestimmung geht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Prostitutionsschutzgesetz sorgt für mehr Bürokratie und stößt gerade bei Sexarbeiter*innen auf Unverständnis.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vertrauensvolle Beratung kann nur auf freiwilliger Basis angenommen werden. Die kurze Zeit bei der Anmeldung ist hier weder zeitlich noch vom Konzept her sinnvoll. Wesentlich hilfreicher wäre eine Unterstützung von Beratungsstellen, zu der die Betroffenen selbstständig und freiwillig kommen. Ebenso Stellen, die die Betroffenen kennen und im Notfall auf sie zukommen können. Das Ganze muss auf Basis von Vertrauen funktionieren und muss folglich fernab von Kontrollen und Bescheinigungen sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Bekämpfung von Menschenhandel und sexualisierte Gewalt ist unser Ziel. Deshalb muss es möglich sein, sich vertrauensvoll an Beratungsstellen, aber auch staatliche Stellen wenden zu können. Dies ist nicht möglich, wenn Prostitution tabuisiert und ein Anliegen der Beratung das nachprüfen, ob sich der/die Sexarbeiter*in strafbar gemacht hat, ist.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Alles in allem führt das Gesetzt nur zu mehr Bürokratie und dadurch vor allem bei Sexarbeiter*innen mit geringen Deutschkenntnissen zu mehr Unverständnis, als zu helfen und zu unterstützen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Daher fordern wir eine größere Unterstützung von Beratungsstellen, unabhängig von der Anmeldung als Prostituierte. Ebenso wichtig ist es, dass diese Stellen für alle erreichbar sind. Lokale Stellen, ebenso wie mobile, regelmäßig an gleichen Plätzen aufzufindende, Hilfestellen sind eine Möglichkeit.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Reproduktive Rechte: Mein Bauch gehört mir!</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz tritt für das Recht auf körperliche und sexuelle Selbstbestimmung ein.<br>
Wir fordern daher die ersatzlose Streichung des §219a StGB (Verbot der &quot;Werbung&quot; für Schwangerschaftsabbrüche). Es kann nicht sein, dass das Bekanntmachen, dass man als Ärzt*in Schwangerschaftsabbrüche durchführt ein Straftatbestand ist.<br>
Ebenso wenig darf es nicht sein, dass Menschen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen lassen, gesellschaftlicher Diskreditierung über sich ergehen lassen müssen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p><strong>Queere Rechte</strong></p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz sind die Akzeptanz und Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter und Queer (LSBTIQ) als Menschenrechte</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>selbstverständlich. Wir kämpfen für eine offene Gesellschaft, in der LSBTIQ die</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>gleichen Freiheiten und die gleiche Anerkennung haben. Der Grundsatz der</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichheit aller Menschen ist uns wichtig, unabhängig von Alter, Behinderung,</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Religion, Herkunft, sexueller oder geschlechtlicher Identität. Deswegen kämpfen</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>wir für den Abbau von Barrieren in jeder Form und echte Gleichberechtigung für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>alle. Nur gemeinsam in Vielfalt können wir den Schatz unserer Gesellschaft</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>erkennen und für ein friedliches Miteinander einstehen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Mit dem Beschluss der Ehe für alle, die auf einer Bundesratsinitiative aus dem Familienministerium von Irene Alt und Anne Spiegel basiert, wurde im vergangenen Jahr ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht. Mit der Gewährung von dem Recht auf Ehe für alle wird die Akzeptanz gestärkt und gleiche Rechte gegeben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Trotzdem ist es noch ein langer Weg zur Gleichberechtigung. Viele Kleine und Große Dinge sind einfach noch nicht erreicht.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Transsexuellengesetz ist ein großes, chaotisches, schlecht gemachtes Gesetz und sicher keine tatsächliche Hilfe oder Unterstützung. Durch Schritte wie die Pflicht eines psychiatrischen Gutachtens um einen medizinischen Angleichungsprozess anfangen zu können, aber auch nur, um offiziell den Namen oder das eingetragene Geschlecht ändern zu können, sind Transpersonen gänzlich dem Wohlwollen der beteiligten Personen ausgesetzt. Genauso steht dies entgegen dem Recht auf freie Selbstentfaltung und der Annahme, dass alle Menschen über ihre Geschlechterzugehörigkeit selber bestimmen können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ein immer noch verstecktes und unbekanntes Thema ist die Genitaloperation bei intersexuellen Kindern. Häufig werden schon intersexuelle Säuglinge nicht medizinisch notwendigen Operationen unterzogen, nur um ihre Genitalien eindeutig männlich oder weiblich zu formen. Das Ganze passiert nur mit dem Einverständnis der Eltern, nicht aber dem der Kinder. Dadurch wird das Selbstbestimmungsrecht klar verletzt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Solange Menschen nicht klar, mit ausdrücklichem Wunsch einer Genitaloperation zustimmen, sollten diese Operationen nicht mehr durchgeführt werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Deshalb fordern wir die Streichung des Transsexuellengesetzes und der Ausarbeitung eines neuen, inklusiven und auf den Interessen der Betroffenen Menschen basierendem Gesetzes. Im Bundesrat hat unsere Ministerin Anne Spiegel eine Initiative für die dringend notwendige Reform des<br>
Transsexuellengesetzes gestartet. Die Grüne Bundestagsfraktion hat bereits in der letzten Legislatur einen Gesetzentwurf zur Anerkennung der selbstbestimmten Geschlechtsidentität, das<br>
Selbstbestimmungsgesetz, in den Bundestag eingebracht. Dieser Entwurf sollte das<br>
bestehende Transsexuellengesetz (TSG) ersetzen. Zentral ist darin der Respekt<br>
vor der Geschlechtsidentität der Menschen. Das ist ein urliberales Anliegen. Das<br>
Recht muss für die Menschen da sein, nicht die Menschen für die Gesetze.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Gleichzeitig muss gewährleistet werden, dass die Kostenübernahme für geschlechtsangleichende Maßnahmen weiterhin von der Krankenkasse übernommen wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Auch der Ausbau an Beratungsstellen muss vorangetrieben werden und Pädagogen im Umgang mit Transsexuellen Kindern geschult werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wenn queere Personen von sexueller oder häuslicher Gewalt betroffen sind, haben sie häufig keine oder nur wenig Anlaufstellen. Es ist wichtig, dass es flächendeckend geschützte und professionelle Unterkünfte oder Anlaufstellen für queere Menschen gibt. Wir fordern mehr Geld für diese Unterkünfte und Anlaufstellen, auch in Miteinbezug von queeren Flüchtlingen und ihren Problemen.<br>
Die Dunkelziffer über Straftaten gegen LSBTIQ ist laut Expert*innen hoch. Dies liegt daran, dass zum einen die Polizei einen homo- oder transphoben Hintergrund erkennen müssen. Oft werden die Straftaten auch nicht angezeigt, manchmal fürchten die Betroffenen eine weitere Stigmatisierung. Zudem gelangen viele Fälle von Gewalt aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität nicht in die Polizeistatistik des Bundes. Oft kommen sie gar nicht erst zur Anzeige. Manche Fälle werden in den Polizeidienststellen nicht als homo, bi, trans*- und interphob erkannt und als anderweitige Delikte fehlinterpretiert. Es gibt zudem für solche Straftaten keine spezielle Kategorie in den Polizeistatistiken. In den Statistiken des Bundes tauchen sie nur als &quot;Politisch<br>
motivierte Kriminalität&quot; im Themenfeld &quot;Hasskriminalität&quot;, Unterthema &quot;Sexuelle Orientierung&quot; auf. Um die immer noch bestehende Homo-, Bi-, Trans*- und Interphobie transparent und strukturell sichtbar zu machen müssen Straftaten, ob psychischer oder physischer Gewalt, in der polizeilichen Kriminalstatistik gesondert geführt werden. Diese müssen registriert, dokumentiert sowie strafrechtlich verfolgt werden. Rheinland-Pfalz muss sich für eine bundesweite Reform der Kategorisierung in der Polizeistatistik einsetzen. Dies soll im engen Austausch mit der Polizei mitsamt ihrer wertvollen Erfahrungsbasis geführt werden um eine zielführende Kooperation zu ermöglichen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Außerdem muss Artikel 3 im Grundgesetz mit seinem Grundrechtsschutz vor Diskriminierung ausgeweitet werden. Aktuell umfasst dieser Artikel noch nicht die „sexuelle Identität“ als Schutzgrund vor Diskriminierung. Das Land Berlin mit dem grünen Justizsenator Disk Behrendt bereitet zu dieser Erweiterung des Grundgesetzes gerade eine Initiative im Bundesrat vor. Die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz fordert die Landesregierung auf, eine solche Bundesratsinitiative zu unterstützen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 12 Apr 2018 21:51:47 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KV4: Aberkennung des KV Grüne Jugend Neuwied</title>
                        <link>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Aberkennung_des_KV_Gruene_Jugend_Neuwied-20916</link>
                        <author>privat</author>
                        <guid>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Aberkennung_des_KV_Gruene_Jugend_Neuwied-20916</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit wird die Aberkennung des Kreisverbandes Grüne Jugend Neuwied beantragt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>In Neuwied gibt es keine aktiven Mitglieder, die den Kreisverband aufrechterhalten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 12 Apr 2018 21:03:35 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KV3: Aberkennung des KV Grüne Jugend Koblenz</title>
                        <link>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Aberkennung_des_KV_Gruene_Jugend_Koblenz-10960</link>
                        <author>privat</author>
                        <guid>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Aberkennung_des_KV_Gruene_Jugend_Koblenz-10960</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Hiermit wird die Aberkennung des Kreisverbandes Grüne Jugend Koblenz beantragt.</p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>Es sind keine aktiven Mitglieder der GJ Koblenz mehr bekannt. Außerdem soll das Gebiet Koblenz von einem neuen KV abgedeckt werden.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 12 Apr 2018 21:00:22 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Schülerticket: Mit 1 EUR am Tag mobil durch Rheinland-Pfalz</title>
                        <link>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Schuelerticket_Mit_1_EUR_am_Tag_mobil_durch_Rheinland-Pfalz-30145</link>
                        <author>privat</author>
                        <guid>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Schuelerticket_Mit_1_EUR_am_Tag_mobil_durch_Rheinland-Pfalz-30145</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz erwartet von der Landesregierung in Folge des Gerichtsurteils zu Dieselfahrverboten eine Investitionsoffensive in den ÖPNV.<br>
Mit einem Schülerticket für Rheinland-Pfalz kann die Landesregierung schnell mit einfachen Mitteln Bus und Bahn für Kinder und Jugendliche attraktiver gestalten. Dadurch ist es möglich, für einen Euro am Tag in ganz Rheinland-Pfalz mobil zu sein und so unsere Umwelt spürbar zu schonen. Lokale Angebote, wie die CleverCards, müssen zu einem 1 € – Schülerticket für das ganze Land erweitert werden. Dadurch können Kinder und Jugendliche spürbar viel Geld einsparen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz fordert daher für</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Schülerinnen und Schüler,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Auszubildende</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Bundesfreiwilligendienstleistende,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Beamtenanwärterinnen und -anwärter,</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Geflüchtete in Integrationskursen und</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><ul><li>Jugendliche im freiwilligen sozialen oder ökologischen Jahr</li></ul></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>ein 1 € – Schülerticket. Mit dem Schülerticket soll für einen Euro am Tag, also 365 € jährlich, der gesamte Bus- und Bahnverkehr in Rheinland-Pfalz genutzt werden können.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Der Geltungsbereich des Schülertickets soll dem des Rheinland-Pfalz-Tickets entsprechen. Für alle Schülerinnen, Schüler und Auszubildenden, deren Fahrtkosten voll erstattet werden, soll das Schülerticket Rheinland-Pfalz kostenfrei sein.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Vorbild ist das Schülerticket in Hessen, das dort seit dem vergangenen Sommer gut angenommen wird. [1]<br><br>
Die Zeiten kleinteiliger Angebote und Tarifgrenzen für junge Menschen müssen endlich vorbei sein. Wir fordern die Landesregierung auf, mit den Verkehrsverbünden über ein Schülerticket für Rheinland-Pfalz zu verhandeln. Außerdem erwarten wir von der Landesregierung, dass sie mit der Bundesregierung dazu über Zuschüsse aus den Dieselfonds verhandelt. Ziel sollte es sein, das Schülerticket zum neuen Schuljahr 2018/2019 anzubieten.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Für die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz stellt das 1 € Schülerticket eine Maßnahme dar, mit der Bus und Bahn für Kinder und Jugendliche schnell und unkompliziert um Einiges attraktiver gestaltet werden können. Das Schülerticket ist eine geeignete Maßnahme und ein erster Schritt zu einem solidarischen und umlagefinanzierten ÖPNV, den wir mittelfristig anstreben.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>[1] weitere Infos: <a href="https://www.schuelerticket.hessen.de/">https://www.schuelerticket.hessen.de/</a></p></div></div><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings"><p>erfolgt mündlich</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 12 Apr 2018 17:28:16 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KV2: Anerkennung Grüne Jugend Bad Kreuznach</title>
                        <link>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Anerkennung_Gruene_Jugend_Bad_Kreuznach-23457</link>
                        <author>Kreisvorstand KH (beschlossen am: 30.03.2018)</author>
                        <guid>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Anerkennung_Gruene_Jugend_Bad_Kreuznach-23457</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grüne Jugend Bad Kreuznach beantragt die Anerkennung als Kreisverband der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 31 Mar 2018 00:02:07 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>S1: FIT-Antrag</title>
                        <link>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/FIT-Antrag-62452</link>
                        <author>Beirat (beschlossen am: 30.03.2018)</author>
                        <guid>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/FIT-Antrag-62452</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir, die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz, setzen uns für die Gleichberechtigung aller Menschen ein. Deshalb wollen wir unsere Satzung so ändern, dass sie nicht mehr nur zwischen männlich und weiblich unterscheidet, sondern auch alle anderen Geschlechtsidentitäten berücksichtigt. Alle sollen frei entscheiden können, wie Sie ihre Geschlecht definieren. Zur Zeit werden vom Frauenstatut nur Frauen berücksichtigt. Damit aber sowohl Frauen als auch Menschen, die<br>
nicht cis-männlich, also deren Geschlechtsidentität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht übereinstimmt, eine Entscheidungsfreiheit haben ob sie sich als männlich oder als weiblich bei Abstimmungen und Wahlen ansehen, soll das Frauenstatut in ein FIT*-Statut (FIT: Frauen-, Inter-, Trans*-Personen) geändert werden. Dadurch werden auch Menschen berücksichtigt, die sich ihrem Geschlecht, welches bei der Geburt zugeordnet wurde, nicht zugehörig fühlen (Trans) und Menschen bei denen eine somatische Variante der Geschlechtsanlagen bei der Geburt vorlag (Inter).</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 Frauenstatut in Frauen-, Inter-, Trans*-Statut</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 §1,1 von &quot;Mindestens die Hälfte der amtierenden Mitglieder aller gewählten<br><br>
Gremien des Landesverbandes müssen Frauen sein, dies gilt auch für deren Stellvertreter*innen. Von der Quotierung darf nur aufgrund eines Frauenvotums abgesehen werden.&quot; zu &quot;Mindestens die Hälfte der amtierenden Mitglieder aller gewählten Gremien des Landesverbandes müssen Frauen-, Inter-, Trans*-Personen sein, dies gilt auch für deren Stellvertreter*innen. Von der Quotierung darf nur auf Grund eines Frauen-, Inter-, Trans*-Votums abgesehen werden.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 §2,1 von &quot;Auf Antrag einer stimmberechtigten Frau beschließen die anwesenden weiblichen Mitglieder, ob sie ein Frauenforum abhalten wollen.&quot; zu &quot;Auf Antrag einer stimmberechtigten Frauen-, Inter-, Trans*-Person beschließen die anwesenden Frauen-, Inter-, Trans*-Personen, ob sie ein Frauen-, Inter-, Trans*-Forum abhalten wollen.“</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 §2,2 von &quot;Auf dem Frauenforum können die Frauen ein Frauenvotum beschließen, was nach Ende des Frauenforums den gesamten Kongress mitgeteilt wird.&quot; zu &quot;Auf dem Frauen-, Inter-, Trans*-Forum können die Frauen-, Inter-, Trans*-Personen ein Frauen-, Inter-, Trans*-Votum beschließen, was nach Ende des Frauen-, Inter-, Trans*-Votums dem gesamten Kongress mitgeteilt wird.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 §2,3 von &quot;Auf Antrag einer stimmberechtigten Frau wird in der gesamten Landesmitgliederversammlung vor der Gesamtabstimmung zu einem bestimmten Antrag ein Frauenvotum beschlossen.&quot; zu &quot;Auf Antrag einer stimmberechtigten Frauen-, Inter-, Trans*-Person wird in der gesamten Landesmitgliederversammlung vor der Gesamtabstimmung zu einem bestimmten Antrag ein Frauen-, Inter-, Trans*-Votum beschlossen.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §2,4 von &quot; Bei Fragen, die das Selbstbestimmungsrecht berühren oder von denen Frauen besonders betroffen sind, wird auf Antrag von 5 Prozent der anwesenden stimmberechtigten Frauen abgestimmt, ob vor der Abstimmung eine gesonderte Abstimmung unter den Frauen stattfinden soll. Sollten die Abstimmungsergebnisse voneinander abweichen, haben die Frauen ein Vetorecht mit aufschiebender Wirkung. Die zur Abstimmung stehenden Fragen werden zur weitergehenden Beratung an die Basis verwiesen. Dieses Verfahren soll gewährleisten, dass Fragen, die das Selbstbestimmungsrecht der Frauen berühren, stärker in die GJ-RLP hineingetragen werden. Die Anträge werden auf die nächste LMV verwiesen.&quot; zu &quot;Bei Fragen, die das Selbstbestimmungsrecht berühren oder von denen Personen betroffen sind, deren Geschlechtsidentität mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht übereinstimmt, oder von denen Frauen und oder Interpersonen und oder Transpersonen betroffen sind, wird auf Antrag von 5% der anwesenden stimmberechigten Frauen-, Inter-, Trans-* Personen oder, im Falle des Zutreffens des Themas auf lediglich Inter- oder Transpersonen nur Inter- oder Transpersonen, abgestimmt, ob vor der Abstimmung eine gesonderte Abstimmung unter den Frauen- und oder Inter- und oder Trans*-Personen stattfinden soll. Sofern die Abstimmungsergebnisse voneinander abweichen, haben die Frauen-, Inter-, Trans*-Personen ein Vetorecht mit aufschiebender Wirkung. Die zur Abstimmung stehenden Fragen werden zur weitergehenden Beratung an die Basis verwiesen. Dieses Verfahren soll gewährleisten, dass Fragen, die das Selbstbestimmungsrecht der Frauen-, Inter-, Trans*-Personen berühren, stärker in die GJ-RLP hineingetragen werden. Die Anträge werden auf die nächste LMV verwiesen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 §3,1 von &quot;Die Tagungsleitung muss paritätisch besetzt werden. Die Diskussionsleitung übernimmt abwechselnd ein weibliches bzw. nicht weibliches Tagungsleitungsmitglied&quot; zu „Die Tagungsleitung muss paritätisch besetzt werden. Die Diskussionsleitung übernimmt abwechselnd eine Frauen-, Inter-, Trans*-Person bzw. nicht Frauen-, Inter-, Trans*-Person der Tagungsleitungsmitglieder.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 §3,2 von &quot;Die Tagungsleitung hat bei der Diskussionsleitung ein Verfahren zu wählen, das das Recht von Frauen auf die Hälfte der Redezeit gewährleistet, gegebenenfalls auch die Führung getrennter Redelisten, wobei nach dem letzten Beitrag einer der Listen nur auf Antrag die Diskussion weitergeführt wird.&quot; zu &quot;Die Tagungsleitung hat bei der Diskussionsleitung ein Verfahren zu wählen, das das Recht von Frauen-, Inter-, Trans*-Personen auf die Hälfte der Redezeit gewährleistet, gegebenenfalls auch die Führung getrennter Redelisten, wobei nach dem letzten Beitrag einer der Listen nur auf Antrag die Diskussion weitergeführt wird. &quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 §4,1 von &quot;Die GJ-RLP fördert auch als Arbeitgeberin die Gleichstellung. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation solange bevorzugt eingestellt, bis die Parität erreicht ist.&quot; zu &quot;Die GJ-RLP fördert auch als Arbeitgeberin die Gleichstellung. In Bereichen, in denen Frauen-, Inter-, Trans*-Personen unterrepräsentiert sind, werden sie bei gleicher Qualifikation solange bevorzugt eingestellt, bis die Parität erreicht ist.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §6 §5 von &quot;Frauen und Männer mit Kindern&quot; zu &quot;Menschen mit Kindern&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Streiche §6 §7 &quot;Als weiblich (Frau) gilt jede Person, die sich als weiblich definiert bzw. empfindet.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Füge hinzu §6 §7 &quot;Als Frauen-, Inter-, Trans*-Person gilt jede Person, die nicht cis-männlich ist, also alle Personen die sich als weiblich identifizieren, Intersexuell sind und oder sich nicht mit ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifizieren.”</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §8,4 von &quot;beschließt und ändert die Satzung, die Geschäftsordnung, die Schiedsordnung, die Finanzordnung und ggf. das Frauenstatut und das Zeitungsstatut.&quot; zu &quot;beschließt und ändert die Satzung, die Geschäftsordnung, die Schiedsordnung, die Finanzordnung und ggf. das Frauen-, Inter-, Trans*-Statut und das Zeitungsstatut.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §9,2 von &quot;Der Landesvorstand setzt sich aus zwei gleichberechtigten Sprecher*innen, darunter mindestens eine Frau, einer/m Schatzmeister*in, einer/m politischen/m Geschäftsführer*in und zwei Beisitzer*innen zusammen. Die Wahl des Landesvorstandes erfolgt mit Ausnahme der beiden Sprecher*innen entsprechend dem Frauenstatut. Die Frauenplätze sind bis zum letztmöglichen Wahltermin der Amtszeit freizuhalten. Der geschäftsführende Vorstand (bestehend aus den Sprecher*innen, Schatzmeister*in sowie politischer/m Geschäftsführer*in) muss gemäß Frauenstatut quotiert sein und ist jeweils einzeln zeichnungsberechtigt&quot; zu &quot;Der Landesvorstand setzt sich aus zwei gleichberechtigten Sprecher*innen, darunter mindestens eine Frauen-, Inter-, Trans*-Person, einer*M Schatzmeister*in, einer*M politischen/m Geschäftsführer*in und zwei Beisitzer*innen zusammen. Die Wahl des Landesvorstandes erfolgt mit Ausnahme der beiden Sprecher*innen entsprechend dem Frauen-, Inter-, Trans*-Statut. Die Frauen-, Inter-, Trans*-Plätze sind bis zum letztmöglichen Wahltermin der Amtszeit freizuhalten. Der geschäftsführende Vorstand (bestehend aus den Sprecher*innen, Schatzmeister*in sowie politischer/m Geschäftsführer*in) muss gemäß Frauen-, Inter-, Trans*-Statut quotiert sein und ist jeweils einzeln zeichnungsberechtigt.&quot;</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ändere §10,3 von &quot;Die Wahl des Beirates erfolgt entsprechend dem Frauenstatut.&quot; zu &quot;Die Wahl des Beirates erfolgt entsprechend dem Frauen-, Inter-, Trans*-Statut.&quot;</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Fri, 30 Mar 2018 22:52:09 +0200</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>KV1: Anerkennung GJ Kaiserslautern</title>
                        <link>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Anerkennung_GJ_Kaiserslautern-33764</link>
                        <author>Mitgliederversammlung GJ Kaiserslautern (beschlossen am: 24.02.2018)</author>
                        <guid>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Anerkennung_GJ_Kaiserslautern-33764</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Die Grüne Jugend Kaiserslautern beantragt die Anerkennung als Kreisverband der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Wed, 28 Feb 2018 10:10:40 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>F1: Tagesordnung</title>
                        <link>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Tagesordnung-15068</link>
                        <author>Landesvorstand (beschlossen am: 03.02.2018)</author>
                        <guid>https://lmv61.antragsgruen.de/lmv61/Tagesordnung-15068</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>TOP 1: Formalia<br>
TOP 2: Grußworte<br>
TOP 3: Satzungsänderungsanträge<br>
TOP 4: An-/Aberkennung von Kreisverbänden<br>
TOP 5: Berichte<br>
TOP 6: Finanzen<br>
TOP 7: Wahlen<br>
TOP 8: Anträge<br>
TOP 9: Sonstiges</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sat, 10 Feb 2018 12:03:55 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>